• Prof. Sebastian Scholz, Leiter des Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Bert Handschick, Vorstandsvorsitzender des Allgemeinen Unternehmerverbands Zittau und Umgebung, Dr. Stefan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz, Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Alexander Kratzsch, Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz und Prof. Welf-Guntram Drossel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IWU, durschneiden symbolisch das Band zur Erweiterung des Forschungszentrums in Zittau.

     

Fraunhofer forscht in Zittau an Kunststoffen von morgen

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Kennen Sie noch den Slogan? Plaste und Elaste aus Schkopau.  Damit wurde zu DDR-Zeiten geworben. Fast jeder kannte  ihn. Heute sagt man vornehm: Kunststoff. An neuen Kunststoff-Technologien wird seit drei Jahren in Zittau geforscht. Fraunhofer will Lösungen für die Industrie liefern. Die Forscher können nun richtig Gas geben.  Heute wurde der Erweiterungsbau eröffnet.

Das Zentrum habe sich damit um Faktor Drei vergrößert – sowohl in der Fläche als auch bei den Arbeitsplätzen, so  der Chef des Fraunhofer Kunststoffzentrums, Professor Sebastian Scholz. "Wir können nun neue Maschinen und Anlagen einsetzen. Dazu gehört auch der derzeit größte 3-D-Drucker, der in Deutschland steht." Das neue Forschungsgebäude hat über sechs Millionen Euro gekostet.

In Zittau werden effiziente und energiesparende Technologien für die Kunststoffindustrie entwickelt. Technologien, die möglichst für die Serienfertigung taugen. So gibt es z.B. ein gemeinsames Projekt mit Siemens. Dabei geht es um naturfaserverstärkte Materialien für Zuginnenverkleidungen.

Wissenschaftler forschen gemeinsam mit Praxispartnern, also mit Unternehmen. In der Oberlausitz und in der Sächsischen Schweiz sind immerhin über 90 Betriebe aus der Branche tätig, und zwar mit mehr als 3.500 Beschäftigten.  

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Reporter Knut-Michael Kunoth