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Freie Fahrt über den wohl teuersten Kreisverkehr in der Oberlausitz

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Freie Fahrt über den wohl teuersten Kreis­ver­kehr in der Oberlau­sitz. Nach einem Jahr Bauzeit ist am Vormittag der Schlieben-Kreisel in Bautzen freige­geben worden. Auf den Kreisel treffen die B 96, die Dresdener Straße und die Clara-Zetkin-Straße.  Damit entspannt sich die Verkehrs­si­tua­tion in der Innen­stadt etwas. Aller­dings beginnen heute Bauar­beiten auf der Friedens­brücke. Sie wird halbseitig gesperrt – und zwar bis 21. Juli. Der Kreis­ver­kehr hat 1,7 Millionen Euro gekostet. Damit wurde um rund 700.000 Euro teurer als geplant.  Die Arbeiten hätten sich schwierig gestaltet, konta­mi­nierter Boden einer benach­barten ehema­ligen Tankstelle habe mit großem Aufwand ausge­tauscht und entsorgt werden müssen, sagte Baubür­ger­meister Juliane Naumann. Zudem seien die Bauleute auf viele unbekannte Leitungen gestoßen. Sie mussten zunächst entfernt werden.Auch nach der Freigabe des Kreisels brauchen Autofahrer in Bautzen starke Nerven. Vor allem Abbruch- und Neubau der Zeppe­lin­brücke führen weiter zu Staus auf den Umlei­tungs­stre­cken im Stadt­ge­biet. Rat der Baubür­ger­meister an Kraft­fahrer, die es sehr eilig haben: „Nehmen Sie das Fahrrad!“. Der Kreisel soll nach dem Willen der Stadt­ver­wal­tung noch mit einem Kunst­werk bekrönt werden. Ein erster Förder­an­trag sei schon gestellt worden, so die Baubür­ger­meis­terin. Zu den Kosten könne sie aber noch nichts sagen. In einem Zeitungs­be­richt war von 200.000 Euro die Rede.

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Baubür­ger­meis­terin Juliane Naumann