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Freistaat hilft beim Kinderwunsch

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Die Hilfe für Ehepaare mit unerfülltem Kinder­wunsch lässt sich Sachsen jährlich 500.000 bis 600.000 Euro kosten. Nach Angaben des Sozial­mi­nis­te­riums in Dresden hat der Freistaat seit 2009 mehr als 2.800 künst­liche Befruch­tungen mit Zuschüssen unter­stützt. Seit der Gesund­heits­re­form 2004 bezahlen gesetz­liche Kranken­kassen solche Behand­lungen nur noch zur Hälfte und ab dem vierten Versuch gar nicht mehr. Sachsen sei das erste Bundes­land gewesen, das betrof­fene Paare durch Übernahme eines Teils der Kosten entlaste. Der Freistaat habe 2009 ein eigenes Förder­pro­gramm dafür aufge­legt, an dem sich seit 2013 auch der Bund betei­ligt.