Freistaat steht hinter seiner Porzellan-Manufaktur
Der Freistaat will trotz aller Schwierigkeiten an seiner Porzellan-Manufaktur Meissen festhalten. „Es geht weiter, sie wird sich weiterentwickeln“, erklärte Finanzminister Georg Unland (CDU) am Freitag zur Wiedereröffnung des neugestalteten Porzellan-Museums der Manufaktur. In der Vergangenheit seien dafür wichtige Weichen gestellt worden, unter anderem durch die Gründung einer Stiftung, betonte Unland. „Damit wollen wir vor allem das kulturelle Erbe bewahren und weiterentwickeln.“ Die Stiftung, deren Gesellschafter der Freistaat ist, kauft Museumsobjekte und Modellformen der Manufaktur. Der Ankauf von knapp 10 000 Objekten ist bereits abgeschlossen, dafür wurden 15,6 Millionen gezahlt. Derzeit werden laut Unland weitere Objekte bewertet. Ziel sei es, den historischen Museumsbestand langfristig auf die Stiftung zu übertragen. Die Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH hatte jüngst einen Millionenverlust für 2014 ausgewiesen. Unland betonte, dass es sich um eine bilanzielle Frage handele, die nichts mit der Liquidität des Unternehmens zu tun habe. „Die Geschäfte gehen weiter.“ (dpa)