Freistaat will Busse auf dem Land stärker fördern

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Sachsen will den öffentlichen Nahverkehr stärken und die ländlichen Regionen besser an die Städte anbinden. Das sieht ein Entwurf vom sächsischen Landesverkehrsplan 2030 vor, den Verkehrsminister Martin Dulig in Dresden vorgestellt hat. Es soll ein einheitlicher Sachsentarif eingeführt werden.

Das Plus-Bus-Netz soll Dörfer bessser mit dem Schienenverkehr verbinden. Der Freistaat will für die Förderung von Bussen weiterhin etwa zehn Millionen Euro pro Jahr ausgeben.

Der Verkehrsplan stellt den Straßen im Freistaat ein schlechtes Zeugnis aus. Fast 44 Prozent der Staatsstraßen seien in einem schlechten Zustand. Darum will Dulig mehr Straßen sanieren als neu bauen. Außerdem plant er Versuchs-Strecken in Sachsen für die Erforschung von autonomen Fahren und neuen Antriebstechniken.