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Freitag nach eins? Nicht am kommenden Freitag - Gewerkschaften blasen zum Warnstreik - wo überall...

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GEW und verdi ziehen blank. Die Gewerkschaften trommeln zum sachsenweiten Warnstreik. Am kommenden Freitag soll im öffentlichen Dienst nichts laufen. Aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, ist nicht nur das Personal in den Kitas. 

Die Computer bleiben am Freitag  aus, die Akten im Schrank, Kugelschreiber und Klammeraffe im Schreibtischschub – so wünscht es sich verdi in den Rathäusern und in den Landratsämtern auch in der Oberlausitz, im Jobcenter und  in der Arbeitsagentur. Der Aufruf zum Warnstreik gilt außerdem  für die Beschäftigten der Sparkassen. 

Die Gewerkschaften fordern u.a. acht Prozent mehr Geld oder mindestens 350 Euro mehr im Monat und drei zusätzliche freie Tage im Jahr. 

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Der Forderungskatalog der Gewerkschaften:

•    8 Prozent mehr Gehalt – mindestens 350 Euro
•    Höhere Zuschläge für Überstunden und besondere Arbeitszeiten
•    Drei zusätzliche freie Tage pro Jahr
•    Ein „Meine-Zeit-Konto“, in dem die Beschäftigten Entgelterhöhungen und Zuschläge ansparen können, um sie zur Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit oder für zusätzliche freie Tage beziehungsweise längere Freistellungsphasen zu nutzen
•    Einen Gewerkschaftsbonus in Form eines weiteren freien Tages pro Jahr für Gewerkschaftsmitglieder
•    Eine Wiederaktivierung der Regelungen zur Altersteilzeit