++ EIL ++

„Fünf, Sechs, Sieben, Acht“ von Ewald Arenz

Eine berührende Reise zu sich selbst

Mit 60 Jahren spürt der Stepptänzer Anton die Spuren der Zeit – doch Aufgeben kommt für ihn nicht infrage. Umso härter trifft es ihn, als die begehrte Stelle als Theater-Choreograf nicht an ihn, sondern ausgerechnet an seine Tochter Emma vergeben wird. Der Rückschlag bringt lange verdrängte Fragen ans Licht: Hat er sein Leben richtig gelebt? Und was wurde aus Jo, seiner großen Jugendliebe, die einst spurlos verschwand?

Als Emma überraschend eine Spur nach Irland entdeckt, machen sich Vater und Tochter gemeinsam auf den Weg. Zwischen der rauen Natur und alten Konflikten wird die Reise für Anton zu einer tiefgreifenden Suche nach sich selbst.

Ein feinfühliger und lebenskluger Roman über verpasste Lebenschancen, familiäre Bande und eine zeitlose Erkenntnis: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist – und bis dahin will das Leben in vollen Zügen gelebt werden.