• (Symbolfoto: dpa)

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Funklöcher im Freistaat verschwinden langsam

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Seit Anfang Juli können auch in Sachsen Frequenzen für den Mobilfunk genutzt werden, die vorher von Fernsehsendern belegt worden waren. Durch die Einführung der neuen DVB-T2-Fernsehsender sind diese Frequenzen freigeworden. Wir haben bei den Mobilfunk-Anbietern nachgefragt, welche Folgen das für den Freistaat hat.

Alle drei Telekomanbieter wollen vor allem ländliche Regionen besser versorgen und Funklöcher beim mobilen Internet stopfen. Die Telekom will ab nächstem Jahr die ersten Standorte für ihre Kunden in Deutschland zur Verfügung stellen. Vodafone nutzt die Frequenzen schon an ersten Mobilfunk-Standorten in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg; für Sachsen gebe es noch keine konkreten Planungen.

O2/Telefónica spricht dagegen von einer Ausbauoffensive in Sachsen. Im Freistaat gebe es etwa 100 neue LTE-Sender – in den Landkreisen Erzgebirge, Zwickau, Mittelsachsen, Nordsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz sowie den kreisfreien Städten Leipzig, Chemnitz und Dresden.