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Fusion ZVON und VVO: Görlitzer OB hat Bedenken

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Görlitz steht einer Fusion der Verkehrsverbünde ZVON und VVO skeptisch gegenüber. Es gebe Bedenken, sagte uns Oberbürgermeister Octavian Ursu. Er verwies dabei vor allem auf  finanzielle Aspekte,  wie das   Fahrpreisniveau und mögliche Einschnitte im Fahrplanangebot. Der Görlitzer Stadtrat entscheidet am 26. Juni über die Fusion. Einen Tag später wird die ZVON-Verbandsversammlung über das Zusammengehen beschließen. 

Nach den ausgehandelten Vertragsentwürfen soll Dresden Sitz des neuen Verbandes sein und in Bautzen eine Außenstelle.   Beide Seiten  streben zeitnah einen einheitlichen Verbundtarif an „mit attraktiver Preisstruktur“.  Das Bahnangebot, so wie es derzeit ist, soll „grundsätzlich“ so bleiben. Gegebenenfalls erforderliche Anpassungen müssen regional erfolgen.„

Was wird mit den grenzüberschreitenden Verbindungen von Görlitz nach Polen und von Zittau nach Tschechien? Da heißt es: Sie sollen angemessen und nutzerorientiert in das neue Tarifsystem integriert werden.

Und wie sieht es mit den Schmalspurbahnen aus? Gibt es zu ihrer Zukunft klare Aussagen? Der neue große Verbund will aktiv für deren Erhalt arbeiten. Nicht explizit aufgeführt im Entwurf ist  die Waldeisenbahn Muskau.

 


Audio:

Oberbürgermeister Octavian Ursu