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Fußgängerbrücke über Bautzener Spreetal „kein Selbstläufer“

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Bis zum Bau der Fußgängerbrücke über das Bautzener Spreetal ist es noch ein langer Weg. Zwei Jahre nach Vorstellung des Projekts gibt es weiter viele ungeklärte Fragen und Probleme. Die Brücke sei kein Selbstläufer, aber eine Chance für die Stadt, so Oberbürgermeister Alexander Ahrens. Der Stadtrat wurde gestern über den aktuellen Sachstand informiert.

 Was gilt als problematisch, was als noch nicht kalkulierbar?

Der Baugrund auf der Ortenburg-Seite. Nicht massiv genug! Eine über sechs Meter dicke Schüttschicht müsste ersetzt werden. Dann sind da die Kosten. Für eine seriöse Schätzung ist es noch zu früh. Eine Million Euro wären aber nicht zu hoch gegriffen. Hinzu kämen Folgekosten, etwa für die Beheizung im Winter und der Unterhalt der Brückenzugänge. Die Brücke könnte zu 80 Prozent gefördert werden, aber nur im Paket mit der Erweiterung des Parkplatzes an der Schliebenstraße, einem Pavillon und einer Bürgerwiese.

Zustimmung, aber auch Bedenken

Und die Bautzener? Wollen sie die Brücke überhaupt? Die Meinungen gehen auseinander. Viele sind dafür – Anrainer, Altstadtverein und die Denkmalpflege haben aber Bedenken.

Wie weiter?

Über das weitere Vorgehen wollen sich Stadtrat und Stadtverwaltung am kommenden Dienstag auf einer Klausurtagung verständigen. 

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