Gasexplosion in Görlitz - Angeklagter zu Bewährungsstrafe verurteilt
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Im Prozess um eine Gasexplosion in einem Wohnhaus hat das Landgericht Görlitz das Urteil verkündet. Der Angeklagte erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Sie wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht erkannte auf fahrlässige Tötung.
Der Angeklagte - ein 43 Jahre alter Familienvater – hatte Anfang Januar vergangenen Jahres in einem Haus an der Rauschwalder Straße in Görlitz mit Hilfe von Propangas Holz in einem Kachelofen entzündet. Dabei kam es zur Explosion. Sein drei jähriger Sohn kam ums Leben, zwölf Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer.