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Gauck lobt Beitrag der Laienmusik für deutsche Gesellschaft

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Bundes­prä­si­dent Joachim Gauck hat den Beitrag von Laien­mu­sik­gruppen für den Zusam­men­halt in der Gesell­schaft gewür­digt. Anläss­lich der Auszeich­nung von über hundert Jahre alten Ensem­bles am Sonntag in der "Neuen Welt" in Zwickau betonte das Staats­ober­haupt, zwar hätten sich Chöre und Orchester im vergan­genen Jahrhun­dert oft für falsche Ziel einspannen lassen. „Aber festhalten wollen wir auch, mit welcher Zähig­keit und Entschie­den­heit, mit welcher inneren Stärke und vielleicht auch mit welchem Trotz Menschen in Zeiten von Diktatur als Musiker und Sänge­rinnen eine Kultur des mensch­li­chen Zusam­men­le­bens bewahrt, sich oftmals eine kultu­relle Gegen­welt geschaffen haben."

Gauck war mit seiner Lebens­ge­fährtin Daniela Schadt nach Zwickau gereist, wo von Freitag bis Sonntag bei den Tagen der Chor- und Orches­ter­musik rund 900 Amateur­mu­siker in zahlrei­chen Ensem­bles an verschie­denen Orten auftraten.

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Joachim Gauck