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Gedenken an Opfer des Holocaust in Senftenberg - Überlebende spricht in Görlitz

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Die Lausitz erinnert an die Opfer des Holocaust. 80 Jahre nach der Befreiung der Überlebenden im deutschen Vernichtungslager Auschwitz rufen Politiker und Zeitzeugen zum Eintreten gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus auf.  

An Gedenkstätten werden Kränze niedergelegt, so z.B. auf dem Gelände der ehemaligen KZ-Außenlager in Kamenz, Bautzen und Großkoschen sowie in Zittau, Weißwasser und Spremberg.

Renate Aris, eine Überlebende des Holocaust, hält  auf dem Görlitzer Wilhelmsplatz eine Ansprache. Mehr als 20 Mitglieder ihrer Familie wurden von den Nazis ermordet oder kamen auf Todesmärschen ums Leben. Ein Teil ihrer Familie stammt aus Görlitz.  Sie entkam damals durch Zufall dem Tod. Seit vielen Jahren geht sie in Schulen und hält so die Erinnerung an den Massenmord wach.