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Gefängnisstrafe für Autoräuber

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Urteil im Prozess zu spekta­ku­lärem Autoraub in Wilthen. Ein Syrer muss für dreiein­halb Jahre ins Gefängnis. Das Amtsge­richt Bautzen ordnete außerdem an, dass der 23-jährige Asylbe­werber je 1.000 Euro an die beiden Geschä­digten zahlt. Ein im Verhand­lungs­saal vorge­führter Film zeigte, wie der Angeklagte am Straßen­rand zwischen Wilthen und Irgers­dorf lag. Er täuschte eine Notlage vor. 

Als das Ehepaar anhielt, um ihm zu helfen, sprang er auf und raste mit deren Auto davon. Am Mönchs­walder Berg baute der Syrer einen Unfall , versuchte zu Fuß zu entkommen, wurde aber von der Polizei gefasst. Die Eheleute wollten zuvor noch den Dieb stoppen, dabei wurden sie verletzt. Der Angeklagte gab die Vorwürfe zu. Er erklärte, Marihuana geraucht und sich dann verfolgt gefühlt zu haben.  Ein Gutachter bestä­tigte, dass nach Cannabis-Konsum akute Angst­zu­stände möglich sind. Das Gericht ging daher von einer vermin­derten Schuld­fä­hig­keit aus.  Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.