Gefahr nach Großbrand in Kirschau noch nicht gebannt
Die Gefahr in der zu großen Teilen abgebrannten Kirschauer Textil GmbH ist noch immer nicht ganz gebannt. Heute Morgen seien erneut Glutnester aufgeflackert, sagte Kreisbrandmeister René Beddies unserem Sender. Außerdem droht die Produktionshalle einzustürzen. Kräfte des Technischen Hilfswerkes Bautzen und Görlitz sicherten vergangene Nacht die Dachkonstruktion notdürftig mit Balken ab. Gestern hatte der Besitzer des Werkes angekündigt, dass er seinen Betrieb wieder aufbauen will. Die meisten der 80 Beschäftigten sollen nicht entlassen werden. Zunächst muss jedoch die Brandursache ermittelt werden. Die Polizei kann wegen der Einsturzgefahr bislang nur bestimmte Bereiche betreten. In der Kirschauer Textil GmbH hatte es schon einmal 2005 gebrannt. Damals wurde eine technische Ursache festgestellt.