Gefangene aus Polen und Tschechien sollen ihre Strafe in ihren Heimatländern absitzen
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In Sachsen einsitzende Gefangene aus EU-Staaten sollen ihre Strafen in ihrem Heimatland absitzen, sagte Justizminister Sebastian Gemkow. Das betreffe vor allem Polen und Tschechen. Hintergrund ist die stark gestiegene Zahl ausländischer Häftlinge in Sachsen. Derzeit sitzen rund 1.000 Gefangene in Justizvollzugsanstalten im Freistaat. Viele Strafgefangene aus Polen und Tschechien ziehen allerdings den Strafvollzug in Deutschland vor. Die Haftbedingungen sind besser. So gibt es Freizeit- und Sportangebote.