Geflügelpest im Kreis Bautzen
Die Geflügelpest hat die Oberlausitz erreicht. In zwei Betrieben im Kreis Bautzen wurde der Erreger festgestellt. Um den Bestand zu schützen, sei um eine Zucht in Schmölln-Putzkau eine Sperrzone im Umkreis von zehn Kilometern eingerichtet worden, teilte das Landratsamt mit.
Zu den betroffenen Orten gehören u.a. Burkau, Bischofswerda, Großhartau, Demitz-Thumitz, Doberschau-Gaußig, Elstra, Steinigtwolmsdorf und Wilthen. Der Erreger wurde außerdem in einem Stall in Radibor festgestellt. Weil das Risiko der Verbreitung als gering eingeschätzt werde, sei hier jedoch auf eine Sperrzone verzichtet worden.
Unterdessen hat das Landratsamt Pirna vor einem Vormarsch der Tierseuche gewarnt. Das Risiko, dass der Erreger in Hausgeflügelbestände eingeschleppt werde, sei so hoch wie noch nie. Grund: Die Viren können aufgrund der kühleren Temperaturen und der schwächeren Lichteinstrahlung besser überdauern
Die Viren werden unter anderem von Zugvögeln verbreitet und können bei einer hohen Infektionsdosis auch auf den Menschen übertragen werden. (dpa/red)