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Geforderte Elektrifizierung der Strecke Görlitz -Cottbus weiter in der Warteschleife

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Bundes­ver­kehrs­mi­nister blockiert Finan­zie­rungs­ver­ein­ba­rung für Elektri­fi­zie­rung der Bahnlinie Görlitz-Cottbus. Er verwei­gere bislang die Zustim­mung zum Abschluss eines Planungs­ver­trages der Deutsche Bahn mit Sachsen und Branden­burg, so der Vorwurf der Lausitzer SPD-Bundes­tags­ab­ge­ord­neten Jurk und Freese. Die Länder würden die Kosten für die Planung übernehmen, für den Bund bestünde kein finan­zi­elles Risiko.

Die beiden SPD-Bundes­tags­ab­ge­ord­neten hatten sich vor einem Monat an Bundes­ver­kehrs­mi­nister Dobrinth gewandt. In dieser Woche kam Antwort aus Berlin. Darin heißt es: Der abschlie­ßende Projekt­zu­schnitt für die Strecke Cottbus – Görlitz sei noch abzuwarten sowie dessen positive Bewer­tung. Erst dann könne das Vorhaben in den „Vordring­li­chen Bedarf“ des Bundes­ver­kehrs­we­ge­plans aufge­nommen werden.

Dabei liegt bereits seit Februar eine Poten­ti­al­studie der Indus­trie- und Handels­kam­mern Dresden und Cottbus vor. Die Verfasser kommen darin zum Schluss, dass nach dem Ausbau Unter­nehmen viermal mehr Güter auf der Schiene trans­por­tieren würden.