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Genehmigung für Batteriefabrik in Schwarzheide beantragt

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BASF hat für eine mögliche Batteriefabrik in Schwarzheide die Genehmigung beim Landesumweltamt beantragt. Sollte sich der Konzernvorstand für die Lausitz entscheiden, soll rasch mit dem Bau begonnen werden. Die Pläne sehen eine Fabrik zur Produktion von Kathoden für Batteriezellen vor. Die Elemente werden z.B.für Elektroautos benötigt. Mit dem Bau sind Investitionen von rund 500 Millionen Euro verbunden – und hunderte  Arbeitsplätze.

Das Vorhaben umfasst laut Genehmigungsantrag zwei gleiche Produktionslinien mit einer Jahreskapazität von insgesamt 24 000 Tonnen kristallinen Metalloxidgemischen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist demnach im März 2022 vorgesehen. Laut Landesamt für Umwelt (LfU) könnte das Verfahren im Herbst abgeschlossen sein. „Um diesen frühestmöglichen Termin einhalten zu können, bedarf es erfahrungsgemäß eines sehr reibungslosen Verfahrens“, erklärte LfU-Sprecher Thomas Frey.

Der Genehmigungsantrag sowie die erforderlichen Unterlagen können vom 5. Februar an einen Monat lang beim Landesamt für Umwelt  in Cottbus und im Bauamt Schwarzheide eingesehen werden.