Geiselnehmer aus JVA Görlitz nach Dresden verlegt
Der Geiselnehmer aus der JVA-Görlitz ist noch in der Nacht in ein anderes Gefängnis verlegt worden. Der 33-jährige Pole Marek B. kam nach Informationen von Radio Lausitz in die JVA Dresden. Zuvor wurde er im Klinikum Görlitz behandelt. Der Geiselnehmer wurde beim Zugriff durch das SEK am Kopf verletzt. Die Geisel blieb in der JVA Görlitz. Sie wird heute vernommen. Der 51-jährige Pole war sieben Stunden in einem Zellentrakt in der Gewalt des Geiselnehmers Marek B. Mit der Aktion wollte er seine Abschiebung nach Polen verhindern. Das hat er nun auch erreicht. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ihm voraussichtlich in Görlitz der Prozess gemacht. Noch sind aber viele Fragen offen – so vor allem die, ob sich Geiselnehmer und Geisel vorher abgesprochen hatten. Der Geiselnehmer wollte nicht nach Polen abgeschoben werden. In polnischen Gefängnissen geht es anders zu als in Deutschland. Hörerumfrage: Geht es Gefangenen im deutschen Strafvollzug zu gut? Wie sollten verurteilte Verbrecher behandelt werden? Rufen Sie uns an - 03581 - 30 96 00 - oder schreiben Sie uns eine Mail: redaktion@radiolausitz.de.Welche Haftbedingungen die Gefangenen in der sanierten JVA-Görlitz vorfinden, dazu Volker Bandmann, Mitglied des Anstaltsbeirates...