Geldsegen für Kinderhospiz im Spreewald
Freude im Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg im Spreewald. Von den rund zwei Millionen Euro einer Spendengala soll ein Teil an das Hospiz gehen. Das sei wie ein Weihnachts- und Neujahrswunder zusammen, so eine Kinderhaus-Sprecherin. Das stationäre Kinderhospiz in Burg ist das einzige in der Lausitz und ganz Brandenburg. Mit dem Geld - der genaue Betrag ist noch nicht bekannt - sollen ein paar „Träume“ erfüllt werden. Auf dem Wunschzettel steht z.B. ein rollstuhlgerechter Kindertransporter.Auch der Ausbau des Pflegebades im Hospizbereich werde überlegt. Da Jugendliche bis zu 27 Jahren betreut werden, wäre eine Hebevorrichtung im Bad notwendig, um Pflegekräfte körperlich zu entlasten.
Die „Pusteblume“ wurde 2022 eröffnet Das Kinderhaus hat zwölf Plätze, in einer Wohngruppe stehen acht Plätze zur Verfügung. Im Jahr wurden 76 Familien mit schwer erkrankten Kindern betreut. Für das Jahr 2023 gab es noch keine genauen Zahlen. (dpa/ red)