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Gelogen - für 270 Tage in „Staatspension“ in Görlitz

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Ein Pole hat für die nächsten 270 Tage Quartier in der Justizvollzugsanstalt Görlitz bezogen. Er war in Deschka in eine Polizeikontrolle gekommen. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass er zwei Geldstrafen in Höhe von 10.800 Euro noch nicht beglichen hatte. Angesichts der Konsequenzen, versuchte sich der 32-Jährige mit einer Lüge aus der Affäre zu ziehen.  

Er stellte sich  als Daniel-Boguslaw vor. Ausweis und Führerschein habe er leider nicht dabei. Die Bundespolizisten nahmen Fingerabdrücke und ließen das Fahndungsprogramm durchlaufen. Bingo! Angezeigt wurde ein Philip-Pjotr. Es stellte sich heraus: Der Pole hatte gelogen, einen falschen Vornamen angegeben. 

Die geforderten Strafen konnte er nicht an Ort und Stelle begleichen. Deshalb musste er einziehen. Seine Lüge hat Konsequenzen. Er muss mit einem Bußgeld rechnen.