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Gemeinsames Dienstgebäude für Wasserschutzpolizei am Geierswalder See

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Wasserschutzpolizisten aus Sachsen und Brandenburg stechen weiter gemeinsam in See. Am Geierswalder See wurde heute eine neue Wache in Betrieb genommen. Damit sollen künftig längere Dienstwege entfallen und die seit 2013 existierende Kooperation zwischen den Bundesländern weiter verstärkt werden, sagte uns der der Chef der Sächsischen Bereitschaftspolizei, Dirk Lichtenberger. Mit einer gemeinsamen Bootsstreife sorgen auch weiterhin Beamte beider Länder für Ordnung und Sicherheit auf dem See.

Für das neue Gebäude haben der Freistaat und die LMBV rund 1,3 Millionen Euro investiert. Eigentümer ist der Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen.

Die beiden Innenminister Roland Wöller und Michael Stübgen (beide CDU) eröffneten den gemeinsamen Standort. „Seit über acht Jahren sorgen sowohl die brandenburgischen als auch die sächsischen Beamten gemeinsam für mehr Sicherheit auf den Gewässern der Lausitzer Seen“, sagte Wöller und wünschte „allzeit gute Fahrt sowie stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel“. Für seinen Amtskollegen Stübgen ist die professionelle Zusammenarbeit eine „vorbildhafte Kooperation“ beider Länder. Mit dem gemeinsamen Dienstposten sei die Lausitzer Seenkette gut aufgestellt, „um wirtschaftlich und touristisch weiter zu gedeihen“.

Das über die Landesgrenze hinweg reichende Lausitzer Seenland, einst Braunkohletagebaulandschaft und heute Feriengebiet, wird den Angaben nach schon seit 2013 länderübergreifend bestreift. Mit dem Gebäude fielen nun die langen Wege zwischen den Dienststellen weg. „Somit kann die Polizei länger auf dem Wasser sein.“ Vom Hafen des Geierswalder Sees werde künftig ein Boot aus dem Bestand der Brandenburger Wasserschutzpolizei zum gemeinsamen Einsatz ablegen.