Gemischte Gefühle am Senftenberger See
Der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg schaut mit gemischten Gefühlen auf die diesjährige Urlaubssaison am Senftenberger See. Wie uns Verbandsvorsteher Detlev Wutzler sagte, wurde zwar mit rund 259.000 Übernachtungen nahezu das Niveau der Vorsaison erreicht – doch konnten in den Sommermonaten insgesamt nur rund 57.000 Gäste begrüßt werden. Das entspricht einem Rückgang von 7 Prozent.
„Es war natürlich eine sehr aufregende Saison, die erst sehr schwer begann und dann auf 120 Prozent ging.“ - sagte uns der Verbandsvorsteher mit Blick auf die diesjährige Urlaubssaison. So seien zwar im Sommer die Campinganlagen ausgelastet gewesen, aber zum Beispiel bei den Ferienanlagen waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich spürbar. „Unsere Ferienhäuser sind in der Sommersaison in der Regel zu 98 Prozent ausgelastet, sodass wir damit die Verluste aus dem Vorjahr nicht ganz auffangen konnten.“ - so Wutzler weiter. Insgesamt rechnet der Zweckverband, auch durch den Bezug von Kurzarbeitergeld in den Monaten des Lockdowns, mit einem ausgeglichenen Jahresabschluss. Am Ende soll die „Schwarze Null“ oder gar ein leichtes Plus stehen.
Trotz der Corona-Pandemie laufen schon jetzt die Vorbereitung für die nächste Urlaubssaison am Senftenberger See. So stehen eine Reihe Winterarbeiten an. Bis zur neuen Saison erhält der Campingplatz Niemtsch eine neue Zufahrt, damit auch größere Caravan- und Wohnmobilfahrzeuge ihren Platz auf dem Gelände beziehen können. Zudem stehen kleinere Arbeiten im Familienpark Senftenberg auf dem Plan – so zum Beispiel der Bau eines Imbisses mit Außengelände.
Für die kommende Saison wird derzeit mit einem normalen Betrieb ab Ostern geplant.