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Georgischer Schleuser kommt mit Bewährung davon

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Sein umfassendes Geständnis hat ihn gerettet: Ein Schleuser ist vom Amtsgericht Görlitz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Taxifahrer gab zu, 42 Migranten von der Slowakei und Tschechien nach Deutschland chauffiert zu haben. Für die elf Fahrten erhielt er nach eigenen Angaben 3.200 Euro. Das Geld habe er gebraucht für seinen angeblich schwerkranken Sohn und für die Familie in Georgien.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre gefordert – ohne Bewährung. Eine Woche ist Zeit, um Berufung gegen das Urteil einzulegen.