++ EIL ++

Geplante Deponie bei Lauchhammer stößt auf Widerstand

Zuletzt aktualisiert:

Bergbausanierer LMBV treibt die Planungen für eine Deponie für Eisenhydroxidschlamm voran. In der Nähe von Lauchhammer sollen jährlich 50.000 Tonnen entsorgt werden. Dagegen regt sich Protest. Im Ortsteil Kostebrau hat sich eine Bürgerinitiative gebildet. 

Einwohner fürchten gesundheitliche Risiken, Dreck und eine Beeinträchtigung der touristischen Entwicklung. Eisenschlamm fällt bei der Reinigung der Spree an. Die LMBV braucht dafür eine Lagerstätte. Sie will in diesem Jahr die Vorplanungen abschließen.   Der Schlamm soll in Hallen getrocknet und dann gelagert werden. Die Untersuchungen dazu laufen noch.  

Die Deponie könnte frühestens Mitte der 30er Jahre in Betrieb genommen werden, so die LMBV.(dpa)