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„Geplanter Ausbau der A 4 muss schneller gehen“

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Der Ausbau der A 4 in der Oberlausitz muss bis 2030 geschafft sein. Das Projekt dürfe nicht bis nach 2040 hinausgezogen werden. Das gelte auch für die Elektrifizierung der Bahnlinie Dresden – Görlitz, forderte heute der sächsische Landtagsabgeordnete und Initiator der „Allianz für den Ausbau der A 4“, Marko Schiemann. Außerdem müsse der Bund die Kosten übernehmen. Das Geld dürfe nicht aus dem Fonds für den Strukturwandel in der Lausitz abgezweigt werden.

Die Verkehr  auf der A 4 wird weiter zunehmen. 18 Millionen Fahrzeuge in diesem Jahr, also 50.000 pro Tag und in zwei Jahren schon 20 Millionen Kfz und damit 55.000 täglich – davon Schiemann aus. Diese Zahlen allein aber beschreiben noch nicht das ganze Problem. Der Schwerlastverkehr ist die entscheidende Größe. Er macht inzwischen schon ein Drittel des Verkehrsaufkommens aus.  Poltern derzeit im Jahr über fünf Millionen Brummis über die Piste, werden es 2025 acht Millionen sein.

 Die Kosten für den sechsstreifigen Ausbau der A 4 von Dresden-Nord bis Bautzen betragen laut Schiemann rund 520 Millionen Euro beziffert. Für den Abschnitt bis Görlitz kommen 300 Millionen Euro hinzu.  Weitere 600 Millionen Euro wird die Elektrifizierung der Bahnlinie Dresden – Görlitz.  Dabei hat Sachsen schon fast zwölf Millionen Euro für die Vorplanungen bereitgestellt.

Nun müsse von Berlin ein klares Signal kommen – was die Finanzierung und das Tempo der Umsetzung betrifft, so Schiemann.

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