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Geschleuste in qualvoller Enge - Prozess in Görlitz

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Eine Ukrainerin soll mehr als 120 Migranten eingeschleust haben. Die 42-Jährige  muss sich ab heute vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vier Fälle vor. 

In einem Fall soll sie 26 Migranten in einem Kleintransporter – Modell Citroen City Jumper – von Polen nach Deutschland geschmuggelt haben.  Die Polizei stoppte das Fahrzeug in Schöpstal bei Görlitz. Die Geschleusten mussten offenbar Stunden in der qualvollen Enge ausharren. Sie hätten den Dichtungsgummi der Ladeflächentür zerstört, um ausreichend Luft zu bekommen, so die Staatsanwaltschaft.

Sieben Verhandlungstage bis Mitte August sind geplant.