Geständnis in Bautzener Kinderschänderprozess
Im Bautzener Kinderschänderprozess hat der Angeklagte heute gleich zu Beginn der Verhandlung sein Schweigen gebrochen. Er räumte sexuelle Kontakte zu zwei 13-jährigen Mädchen ein. Außerdem gab der 23-Jährige den Besitz von Kinderpornos zu. Mit einem Mädchen aus Laubusch hatte der gebürtige Saarländer nach eigenen Angaben elfmal Geschlechtsverkehr. Der bereits einschlägig Vorbestrafte lernte die 13-Jährige nach seiner Haftentlassung im April 2010 kennen. Er sprach von einer Liebesbeziehung, von der auch deren Eltern gewusst hätten. Wegen ihr sei er sogar nach Bautzen gezogen. In einem weiteren Fall soll er eine 13-Jährige, die er vor einem Einkaufsmarkt in Bautzen kennengelernt hatte, mit Alkohol gefügig gemacht haben. Das Urteil folgt am kommenden Freitag.