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Geständnis in Görlitz: „Ich habe die Verkäuferin im Edeka-Markt vergewaltigt und ausgeraubt“

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Geständnis im Prozess zum Überfall auf eine Bäckerei-Verkäu­ferin in Görlitzer Edeka-Markt. Der Angeklagte hat die Tat einge­räumt – in Erwar­tung einer nicht so harten Strafe. Es tue im leid, sagte der 27-jährige. Voraus­ge­gangen war eine Verstän­di­gung zu Verhand­lungs­be­ginn heute Vormittag vor dem Landge­richt Görlitz. Dem Drogen­ab­hän­gigen wurde eine Strafe von maximal sieben Jahren in Aussicht gestellt, wenn er reinen Tisch macht.

Der Görlitzer hatte der Bäckerei-Verkäu­ferin nach Schicht­schluss aufge­lauert. Vollge­pumpt mit Crystal, hielt er ihr ein Messer an den Hals, stieß sie in die Perso­nal­toi­lette und verge­wal­tigte sie. Das Marty­rium für die Frau dauerte über eine Stunde. Danach raubte er ihr Auto, wollte damit nach Tsche­chien fahren, den Pkw verkaufen und neue Drogen besorgen. Zwei Polizisten wollten den Wagen stoppen. Der Fahrer gab Gas, die Beamten konnten sich im letzten Moment mit einem Sprung zur Seite retten. Die Polizisten feuerten auf das Flucht­auto, trafen einen Reifen. Der Fahrer kam noch bis zum Bahnhof Hagen­werder und flüch­tete zu Fuß in die Dunkel­heit.

Die Verhand­lung wird zur Stunde fortge­setzt.