• Foto: dpa/ Jonas Güttler

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Geteilte Lausitz - unterschiedliche Lockerungsregelungen

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Geschäfte unter 800 Quadratmeter  dürfen ab heute in der Oberlausitz wieder geöffnet werden. Die Ausgangsbeschränkung wurde aufgehoben. Es gilt jetzt eine Kontaktbeschränkung. Wohnungen können auch ohne triftigen Grund verlassen werden. Wer einkaufen gehen oder mit Bus oder Bahn fahren will, muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Schals und Tücher gehen auch.

Wie sieht es mit den Lockerungen in der Niederlausitz aus?

 In Brandenburg dürfen kleine Läden erst ab diesem Mittwoch wieder aufmachen – dann auch die Geschäfte in Einkaufszentren.  Es gelten weiter strenge Ausgangsbeschränkungen.   Öffentliche Straßen und Plätze dürfen nur zum Arbeiten, für Arztbesuche oder zum Einkaufen betreten werden. Ausflüge sollten vermieden werden. Das vorübergehende Sitzen auf Parkbank oder Wiese ist aber erlaubt. 

Für die heute in der Niederlausitz und anderen Regionen Brandenburgs beginnenden Abi-Prüfungen gelten strenge Hygieneregeln: 1,50 Meter Abstand halten, desinfizieren, Mundschutz tragen.   Ab 27. April können   die Abschlussklassen, die in diesem Jahr Fachoberschulreife oder Erweiterte Berufsbildungsreife machen wollen, zum Unterricht. Ab 4. Mai folgen die Schüler, die im nächsten Jahr einen Schulabschluss planen und die Sechstklässle

Museen, Galerien und Ausstellungshallen öffnen ab kommendem Mittwoch bei Hygiene- und Abstandsauflagen. Tierparks und Wildgehege dürfen unter dieser Voraussetzung ebenfalls aufmachen. Das ist in der Oberlausitz anders. Sie bleiben weiter geschlossen.  Spielplätze sind weiter tabu, auch touristische Übernachtungen bleiben verboten - und zwar in der gesamten Lausitz.

Hochschulen in der Ober- und Niederlausitz bleiben geschlossen.

 Das generelle Demonstrationsverbot wegen der Corona-Krise wird in der Niederlausitz und den anderen Regionen Brandenburgs aufgehoben. Das Kabinett beschloss, dass Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Menschen auf Antrag möglich sind, wenn das vom Infektionsrisiko vertretbar ist.

 Vorerst sind Taufen, Bestattungen und Trauerfeiern in Brandenburg und damit auch in der Niederlausitz mit bis zu 20 Teilnehmern erlaubt.  In der Oberlausitz ist die Zahl auf 15 begrenzt.