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Gewerkschaften rufen zum Warnstreik im Öffentlichen Dienst von Sachsen auf

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Autor: dpa

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben die Gewerkschaften in Sachsen für die nächste Woche zu Warnstreiks aufrufen. Vom Dienstag an soll an drei Tagen in jeweils verschiedenen Regionen die Arbeit niedergelegt werden, teilten die Gewerkschaften GEW und verdi am Freitag mit.

Zunächst sind die Landesbeschäftigten in Leipzig sowie in Nordsachsen und im Leipziger Land aufgerufen. Anschließend sollen die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst in der Region Chemnitz und Zwickau folgen, am Donnerstag die Beschäftigen in und um Dresden und Bautzen.

"Die Forderungen der Gewerkschaften nach sechs Prozent mehr Geld, mindestens 200 Euro, liegen schon lange auf dem Tisch", erklärte GEW-Landesvorsitzende Uschi Kruse. Die Länderseite weist das als überzogen zurück. Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam war in dieser Woche ohne Einigung zu Ende gegangen.

In der Pressemitteilung von Verdi sind die Streikaktionen genau aufgelistet:

• Am Dienstag, dem 12. Februar, in der Region Leipzig. Aufgerufen sind die Landesbeschäftigten in der Stadt Leipzig und den Landkreisen Nordsachsen sowie Leipzig-Land. Ab 11 Uhr findet eine Streikkundgebung auf dem RichardWagner-Platz in Leipzig statt.

• Am Mittwoch, dem 13. Februar, sind die Landesbeschäftigten in den Regionen Chemnitz und Zwickau zum Streik aufgerufen. Die Stadt Chemnitz und die Landkreise Mittelsachsen, Erzgebirgskreis, Zwickau sowie Vogtlandkreis werden betroffen sein. Ab 11 Uhr findet dazu eine Streikkundgebung auf dem Johannisplatz (Augustusburger-/ Bahnhofstraße) in Chemnitz statt.

• Am Donnerstag, dem 14. Februar, wird es in den Regionen Dresden und Bautzen zu ganztägigen Arbeitsniederlegung der Landesbeschäftigten kommen. Dies betrifft die Stadt Dresden und die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz. Ab 11 Uhr findet dazu eine Streikkundgebung vor dem Finanzministerium in Dresden statt.