Görlitz bringt sich erneut als Welterbe-Anwärter ins Spiel
Görlitz bringt sich erneut als Welterbe-Anwärter ins Spiel. Mit einer heute eröffneten Ausstellung will sich die Stadt empfehlen. Unter dem Titel „Kaufmannspaläste an der Via Regia“ werden die historischen Hallenhäuser vorgestellt. Sie stehen für die Entwicklung der Handelsstadt Görlitz seit dem 13. Jahrhundert. Görlitz hatte sich 2012 mit seinen mittelalterlichen Hallenhäusern beworben, schaffte es zwei Jahre später aber nicht auf die nationale Vorschlagsliste. Die Kultusministerkonferenz empfahl der Stadt, die Forschungen weiter zu verstärken und in der nächsten Runde wieder anzutreten. Nun holt Görlitz erneut Anlauf. Die Ausstellung ist ein Mosaikstein. Besucher können einen Rundgang durch ein typisches Hallenhaus mit seinen verschachtelten Räumen unternehmen. Ein Film zeigt den Aufbau dieser Gebäude und ein 3D-Modell die heutige Struktur. Im September ist Görlitz Gastgeberstadt für eine internationale Tagung der Welterbekommission. Diese Gelegenheit will die Stadt nutzen, um die Hallenhäuser den Mitgliedern vorzustellen.Die Ausstellung ist bis Ende Oktober, täglich von 10 – 17 Uhr, geöffnet. Eintritt frei.