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Görlitz, Cottbus, Spremberg: Fast 6.000 demonstrieren gegen Rechtsextremismus

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 Görlitz, Cottbus und Spremberg haben Gesicht gezeigt. Jung und alt demonstrierten am Wochenende für Demokratie und gegen Hass und Hetze. Nach Einschätzung der Polizei kamen heute mehr als 2.000 Menschen auf den Görlitzer Marienplatz. Zeigt klare Kante gegen Faschismus, forderte ein Redner. Teilnehmer hielten Plakate hoch. Darauf stand z.B. „AfD-Verbot jetzt“, „Görlitz zeigt Haltung“, „Görlitz bleibt bunt“ oder „Für die Freiheit, für das Leben“.

In Cottbus gingen heute 3.500 Menschen unter dem Motto „Zusammen gegen Rechts - wir sind die Brandmauer“ auf die Straße. Nahezu 300 zählte die Polizei am Samstag In Spremberg. Die Lausitz stehe auf für Demokratie, die Lausitz stehe auf gegen Rechtsextremismus und gegen Rassismus, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Er warnte vor den Folgen von Extremismus. „Keiner kann heute mehr sagen, er hätte nicht gewusst, was diese Extremisten mit diesem Land vorhaben, was sie mit Menschen vorhaben, die anderer Herkunft sind, anderer Religion sind oder aber die anderer Meinung sind. Wehret den Anfängen!.“

Ausgelöst wurden die Proteste durch ein Treffen von Rechtsradikalen mit Politikern von AfD und CDU, bei dem Recherchen zufolge über die Vertreibung von Millionen Menschen gesprochen wurde.  (kmk/ dpa)

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Stimmen von der Demonstration in Görlitz