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Görlitz empfiehlt sich als Standort für Zukunftstechnologien

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Görlitz empfiehlt sich als Standort für Zukunftstechnologien. Oberbürgermeister Octavian Ursu hat gestern Nachmittag das Startsignal für das Projekt „Europastadt Görlitz/ Zgorzelec  2030 – Stadt der Zukunft“. Bislang stehen ihm acht Partner zur Seite, so z.B. Siemens, die Stadtwerke und und die Görlitzer Verkehrsbetriebe. 

In Görlitz soll jungen Gründern und etablierten Unternehmen mit Zukunftsprojekten eine Plattform geboten werden. Wasserstofftechnologie, Elektromobilität, klimaneutrale Energieversorgung – das sind Punkte des Projekts „Europastadt Görlitz/ Zgorzelec 2030 – Stadt der Zukunft“.

Sieben Akteure saßenin dieser Woche bei Oberbürgermeister Octavian Ursu am Tisch. Mit dabei Ulrich Erdmann. Seine Softwargesellschaft bietet kreativen Köpfen eine Plattform. Um vor allem junge Leute anzulocken, müsse das Gesamtpaket stimmen: die berufliche Herausforderung, das Betriebsklima und die Bezahlung. So hat Erdmann einen kreativen Kopf aus Braunschweig nach Görlitz geholt.

Ein starker Magnet könnte auch Siemens werden. Vor wenigen Wochen hatte Konzernchef Joe Kaeser angekündigt, dass auf dem Turbinenwerk-Gelände ein und ein Kompetenzzentrum zur Erforschung von Wasserstofftechnologien errichtet wird. Und Cristoph Scholze, Innovationsmanager bei Siemens-Görlitz, hat noch eine Idee: Ein Ideen-Labor für Jugendliche.

Auf ihrem Weg in die digitale Zukunft wollen die Görlitzer auch ihre Nachbarn mitnehmen. Auf der polnischen Seite gibt es ein Netzwerk von Energieunternehmen. Es habe Interesse mitzumachen, so Oberbürgermeister Ursu.


 

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Reporter Knut-Michael Kunoth