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Görlitz im Nationalsozialismus - Ausstellung im Kaisertrutz

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Eine bisher kaum beleuchtete Facette der Görlitzer Stadtgeschichte wird im Kaisertrutz erhellt. Eine gestern eröffnete Ausstellung befasst sich vor allem mit dem Alltag im Nationalsozialismus.  Die Geschichte wird anhand von 19 Biografien und Familiengeschichten von Görlitzern erzählt, von noch lebenden Zeitzeugen und ihren Kindern. Die Täter- und die Opferperspektive tritt zurück. Es gehe um die Grautöne, so Jasper von Richthofen, Direktor der Görlitzer Sammlungen. 

Gezeigt werden Tagebücher und Briefe, großformatige Fotos und Alltagsobjekte von damals – insgesamt 100 Exponate aus dem Depot der Görlitzer Sammlungen, dem Ratsarchiv und Leihgaben von Görlitzern. Die Ausstellung „Nationalsozialismus in Görlitz – 80 Jahre Kriegsende“ wird ergänzt durch ein Begleitprogramm mit Diskussionsrunden, Spaziergängen zu historischen Orten und einem Geschichtswettbewerb für Schulklassen. 

Die Ausstellung wird bis 14. Dezember gezeigt.

Audio:

Jasper von Richthofen, Direktor der Görlitzer Sammlungen