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Görlitz pocht auf Mindestforderungen für Fusion von ZVON und VVO

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Im Streit um die Fusion der Verkehrsverbände ZVON und VVO wird der Ton schärfer. Görlitz widersprach der Äußerung des Bautzener Landrates Michael Harig, wonach die Stadt einen Zusammenschluss mit ihrem Veto verhindere. Harig versuche, die einvernehmliche Position von Stadt und Landkreis Görlitz aufzubrechen, so Bürgermeister Michael Wieler. Das werde aber nicht gelingen.

Görlitz pocht auf Mindest-Anforderungen an eine Fusion. Die Stadt will eine Stimme im neuen Verband haben, ein verbindliches Vorschlagsrecht für Linien  und gemeinsam mit dem Kreis ein eigenes Budget.

Harig hatte der Stadt und im Landkreis Görlitz ein Ultimatum gestellt. Sollten sie nicht der Fusion mit dem VVO zusimmen, will er seinen Kreis im Alleingang mit dem VVO verschmelzen. Ein Argument für die Verschmelzung ist für den Bautzener Landrat das unterschiedliche Tarifsystem. Es könnte dann überwunden werden.

Görlitz hält dagegen ein einheitliches Tarifsystem auch "ohne den großen Verband und damit die Fusion" für möglich.