Görlitz rüstet auf gegen Raser und Rotlichtsünder
Görlitz rüstet auf gegen Raser und Rotlichtsünder. An der stark befahrenen Nord-Süd-Verkehrsachse werden in den kommenden Wochen vier Superblitzer aufgestellt. Sie lösen die mehr als 20 Jahre alte Analogtechnik ab. Wo werden die neuen stationären Blitzer in Stellung gebracht?
An den Verkehrsknoten Christoph-Lüders-/ Zeppelinstraße, der Scultetus- / Nieskyer Straße sowie zweimal an der Zittauer Straße – an den Kreuzungen Friedrich-Engels-Straße und Jeschkenstraße. Dort standen bislang die alten Rotlichtblitzer.
Die neuen stummen Fotografen können mehr als ihre Vorgänger. Sie blitzen nicht nur Rotlichtsünder. Wer mit überhöhter Geschwindigkeit über die Kreuzung rast, wird ebenfalls abgelichtet – auch wenn die Ampel aus ist. Nach Angaben des ehemaligen Ordnungsamtsleiter Hans-Jürgen Tschau können mit der neuen Technik Fahrzeuge auf mehreren Spuren und auch in der Gegenrichtung erfasst werden.
Jeder Verstoß wird mit zwei Fotos gerichtsfest dokumentiert. Die neue Technik sei effektiver und effizienter, so Rathaussprecher Wulf Stibenz.
Die neuen Blitzer haben rund 130.000 Euro gekostet. Hinzu kommen Folgekosten für Eichung und Software von 7.500 Euro pro Jahr. Eine Investition, die sich sicherlich bald amortisieren wird.