Görlitz sagt seinem Millionenspender Danke
Görlitz sagt seinem Millionenspender Danke. Mit einer Sonderausstellung im Kaisertrutz wird an den anonymen Gönner erinnert. Die Schau wird am 18. Juni eröffnet. Gezeigt werden 20 der über 1.200 durch die Altstadtmillion geförderten Bauten in Görlitz. Zu Wort kommen Hauseigentümer, Vereine und Initiativen, auch Restauratoren und Bauhandwerker. Damit werde in Wort und Bild exemplarisch gezeigt, wie das Anliegen des Millionenspenders, Kulturdenkmale in Görlitz zu erhalten, umgesetzt worden sei, sagte Projektleiter Matthias Frank unserem Sender.
Während der Recherche für die Ausstellung ist Franke auch auf verborgene Schätze gestoßen. So wurde er im sogenannten Stahlhaus fündig. Das Gebäude hatte in den 1920er Jahren ein Görlitzer errichten lassen. Während der Umsetzung des Hauses innerhalb der Stadt, die der neue Besitzer mit Hilfe der Altstadt-Million vornehmen konnte, wurden Einschusslöcher gefunden. Damit sei eine spannende Geschichte verbunden.
Dagegen wird eine Antwort auf die für viele Görlitzer spannende Frage, wer denn nun der Millionenspender ist, nicht gegeben. Denn es war und ist Bedingung dieses erstmals 1995 wahr gewordenen Märchens, dass der Wundertäter nicht geoutet wird.