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Görlitz will seine Stärken nach einem mageren Tourismusjahr wieder voll ausspielen

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Fast neun Prozent weniger Übernachtungen und fast 17 Prozent weniger Ankünfte – Görlitz blickt auf ein mageres Tourismusjahr zurück. Die Stadt ist auf das Niveau von 2011 zurückgefallen. Corona hat die Bilanz abermals verhagelt.

Ein Lockdown bis in das Frühjahr, der andere ab November – der Tourismus kam erst wieder im Sommer auf Touren.  Während der lockdownfreien Periode gingen die Zahlen steil nach oben. So lag die die Auslastung der Hotels im August, September und Oktober zwischen 70 und über 80 Prozent. Gäste genossen die Stadt   rund zweieinhalb Tage im Durchschnitt. Individualtouristen, aber auch Familien entdeckten Görlitz. Daran soll  in diesem Jahr angeknüpft werden.  Europäisches Stadterlebnis und  Kultur seien die Stärken. Sie sollen endlich wieder voll ausgespielt werden, wünscht sich die Chefin der Europastadt Görlitz/Zgorzelec GmbH,  Eva Wittig.

„Um die Aufenthaltsdauer mittelfristig zu steigern, setzen die Görlitz-Vermarkter zudem auf die Kombination aus Stadturlaub und Aktivitäten in der Natur: der Berzdorfer See, das UNESCO-Welterbe Muskauer Park, das Zittauer Gebirge und auch Polen und Tschechien stellen attraktive Ausflugsziele dar.“