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Görlitz: Wintersturm hält Winterdienst in Atem

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Der Winter kennt offenbar kein Erbarmen in weiten Teilen der Oberlau­sitz: Ein Sturm fegt seit gestern Abend über die Region hinweg. Die Folge: zugewehte Straßen und Schienen. Beson­ders arg getroffen hat es die Bahnlinie Bautzen - Görlitz. Dort geht seit dem Morgen gar nichts mehr. Der Breslau­ex­press der Deutschen Bahn und ein Trieb­wagen der Ostdeut­schen Eisen­bahn­ge­sell­schaft stecken nach wie vor fest. Die Bergungs­ar­beiten gestalten sich als mühsam. Bis zum Abend soll die Strecke voraus­sicht­lich gesperrt bleiben - vielleicht auch die Nacht hindurch.

Auf den Straßen unter­dessen geben die Mitar­beiter des Winter­dienstes alles. Die meisten sind bereits seit den Nacht­stunden durchweg im Einsatz. Aber es gibt einen kleinen Licht­blick: Aus dem Görlitzer Landratsamt hieß es - etwa 60 Prozent der zugewehten Pisten konnten für den Autover­kehr durch­lässig gemacht werden. Unter­dessen müssen rund um Markers­dorf bei Görlitz einge­wehte Autos aus den Schnee­massen befreit werden. Dort türmen sich Schnee­massen bereits bis zu drei Meter hoch. Für die Nacht droht neues Ungemach: Meteo­ro­logen zufolge solls stürmisch bleiben. Für den Winter­dienst heißt das: weiter ranklotzen. Der will in der Nacht zumin­dest die Haupt­ver­kehrs­adern freihalten.