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Görlitz/Zittau soll Institut für CO2-arme Industrieprozesse bekommen

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In der Lausitz soll ein Institut für CO2-arme Industrieprozesse entstehen. Für die Finanzierung der Standorte in Görlitz/Zittau und Cottbus hat das Brandenburger Kabinett gestimmt.

Das neue Institut gehört zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Ziel ist es, Ansätze zu entwickeln, wie die Umrüstung von Kohle- zu Wärmespeicherkraftwerken gelingen könnte, sagte Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Münch. Mit dem Institut könnten nicht nur Arbeitsplätze in den Kraftwerken erhalten werden, sondern auch neue Jobs entstehen.

Das länderübergreifende Institut wird schon seit Anfang Juli aufgebaut, so Münch. Das Vorhaben wird vom Bund gefördert, um die Strukturentwicklung in den Braunkohleregionen voranzutreiben. Dafür werden jährlich rund zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt.