• Kamerasäule an der Görlitzer Altstadtbrücke. Foto: Jessica Lisk

    Kamerasäule an der Görlitzer Altstadtbrücke. Foto: Jessica Lisk

Görlitzer Altstadtbrücke ab sofort videoüberwacht

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Die Görlitzer Altstadtbrücke wird ab sofort videoüberwacht. Die erste hochauflösende Kamerasäule wurde heute in Betrieb genommen. Eine weitere Kamera hat die Polizei am Nikolaigraben scharf geschaltet. Mit der neuen Videotechnik sollen Straftäter abgeschreckt und das Sicherheitsgefühl in der Stadt gestärkt werden. In den nächsten Wochen sollen zwei weitere Standorte hinzu kommen. Dann sind insgesamt acht Kameras im Einsatz. 

  Sollte es einen konkreten Anlass geben, wertet die Polizei die Aufnahmen aus. Diebe und Einbrecher sollen so zum einen abgeschreckt und zum anderen ihre Taten schneller aufgeklärt werden. Dabei setzen die deutschen Ermittler auf eine enge Zusammenarbeit mit ihren polnischen Kollegen.

Bilder bleiben für 96 Stunden gespeichert

Mit Hilfe der Technik können hochauflösende Bilder aufgenommen werden. Damit haben die Ermittler die Möglichkeit, auch bei widrigen Wetterverhältnissen und Gegenlicht Passanten zu identifizieren.  Die Aufnahmen werden bei konkretem Anlass in der Polizeidirektion Görlitz ausgewertet, ihre Nutzung erfolgt auf Anweisung der Staatsanwaltschaft. Nach 96 Stunden sollen die Bilder gelöscht werden.  

Pilotprojekt in Sachsen

Möglich wird die Videoüberwachung durch das neue Polizeigesetz. Es handelt sich in Görlitz um ein Pilotprojekt. Wenn die Erwartungen der Polizei erfüllt werden, sollen die Kameras auch an anderen Kriminalitätsschwerpunkten eingesetzt werde

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Reporter Knut-Michael Kunoth