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Görlitzer Altstadtwirtin kann aufatmen - kein Brunnen in ihrem Biergarten, aber...

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Ein Trinkwasserbrunnen mitten in einem Biergarten in der Görlitzer Altstadt. Die Stadtverwaltung ist plötzlich von ihrem Vorhaben abgerückt. Der Brunnen wird nicht vor dem Restaurant „Schwibbogen“ aufgestellt, sondern vor dem Turm der Dreifaltigkeitskirche in westlicher Richtung, teilte uns die Stadt mit. Wir hatten zuvor über den Plan der Stadt berichtet, mitten im Biergarten von Wirtin Renate Kruppas einen Trinkwasserbrunnen zu errichten. Für den neuen Standort muss die Trinkwasserleitung verlegt werden. Das werde aber Auswirkungen auf den Biergarten haben, so die Stadt. „Als Zugang zum Brunnenschacht muss der Schachtdeckel genutzt werden, der durch die Außengastronomie des Restaurants “Schwibbogen„ bislang immer überbaut wurde.“

Auszug aus der Antwort an unsere Redaktion:

„Der Standort des Trinkwasserbrunnens ist nicht mehr aktuell. Er wird vor die Dreifaltigkeitskirche in westlicher Richtung vor deren Turm verschoben und ist für die Außengastronomie des Restaurants “Schwibbogen„ dann nicht mehr relevant.“

Wann soll der Brunnen am neuen Standort aufgestellt werden?

„Der Aufstellungszeitpunkt des Brunnens verschiebt sich aufgrund der Standortanpassung etwas. Für die Bauarbeiten muss mit einem Bauzeitraum von drei bis vier Wochen gerechnet werden. Aufgrund der im Bausektor aktuell herrschenden Lieferzeiten und Lieferengpässe ist eine Verzögerung der Bauausführung nicht ausgeschlossen. Der geplante Baubeginn liegt in der zweiten Julihälfte.“

Werden die Bauarbeiten zu Einschränkungen des Biergartenbetriebes führen?
 

„Sollte das Restaurant “Schwibbogen„ seinen Antrag auf Genehmigung der Außengastronomie wie im letzten Jahr stellen, wäre eine Beeinflussung durch die Bauarbeiten unumgänglich. Die Trinkwasserleitung muss vom Brunnenschacht des Georgsbrunnens zum Standort des Trinkwasserbrunnens geführt werden. Der Brunnenschacht ist deutlich größer als der Schachtdeckel und erstreckt sich vornehmlich in nördliche und westliche Richtung. Um die Kosten für die Tiefbauarbeiten so gering wie möglich zu halten, wird voraussichtlich am westlichen Schachtende das Bauwerk (Unterbau Brunnenstube) durchbohrt. Diese Stelle liegt außerhalb der bisherigen Freisitzfläche. Als Zugang zum Brunnenschacht muss aber der Schachtdeckel genutzt werden, der durch die Außengastronomie des Restaurants “Schwibbogen„ bislang immer überbaut wurde.