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Görlitzer Biotechno­lo­giefirma stoppt Neubauprojekt

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Sysmex-Partec stoppt Erwei­te­rungsbau in Görlitz. Die Boden­ver­hält­nisse lassen das geplante Projekt nicht zu. Das Biotech­no­logie-Unter­nehmen bestä­tigte entspre­chende Infor­ma­tionen unseres Senders. Am Standort am Flugplatz sollten zwei neue Hallen errichtet werden.

Der geplante Neubau in der bishe­rigen Form wäre nicht wirtschaft­lich, teilte eine Unter­neh­mens­spre­cherin unserem Sender mit. Sie verwies dabei auf ein neues Boden­gut­achten. Sysmex-Partec ist derzeit auf der Suche nach einem Alter­nativ-Standort in Görlitz. Parallel dazu wird geprüft, ob an gleicher Stelle das Projekt in anderer Form möglich ist. Angaben zu den Boden­ver­hält­nissen und zum derzei­tigen Planungs­stand machte das Unter­nehmen nicht.

Für den Neubau war bereits im Sommer 2014 der Grund­stein gelegt worden. 7,5 Millionen Euro sollten inves­tiert werden.

Das deutsch-japani­sche Unter­nehmen baut unter anderem mobile Geräte zur Diagnose des Aids-Erregers, von Tuber­ku­lose und Malaria. Vor 16 Jahren ließ sich der Diagno­se­technik-Spezia­list in Görlitz nieder. 2014 übernahm die japani­sche Sysmex-Gruppe das Unter­nehmen. Die mobile Diagnostik der Sysmex-Partec wird inzwi­schen in mehr als 140 Ländern einge­setzt.