Görlitzer Bischof bittet Missbrauchsopfer um Vergebung
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Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt hat sich in der Missbrauchsdebatte um die katholische Kirche zu Wort gemeldet. Ipolt bat die Opfer um Vergebung. Er will einen Tag fasten und damit ein Zeichen setzen. Ein Zeichen der Sühne für die Sünden der Mitarbeiter der Kirche, so Ipolt in einer gestern verbreiteten Erklärung. Zugleich nahm er Stellung zu der von der Deutschen Bischofskonferenz in Auftrag gegebenen Studie zum sexuellen Missbrauch in deutschen Diözesen 1945 bis 2014. Der grobe Vertrauensmissbrauch von Priestern und Ordensleuten sei „eine himmelschreiende Sünde“. Das Papier soll morgen vorgestellt werden. Das Bistum Görlitz will sich einen Tag später dazu äußern.