Görlitzer Bombardier-Betriebsrat fordert verlängerte Garantien
Der Görlitzer Bombardier-Betriebsrat fordert eine Verlängerung des Bestands- und Kündigungsschutz. Es sei wichtig, dass die Beschäftigten weiterhin Sicherheit bekommen, sagte uns Betriebsratsvorsitzender René Straube. Bei Bombardier in Görlitz sind derzeit rund 1.200 Beschäftigte tätig. Nach den Plänen des Konzerns soll sich die Zahl der Arbeitsplätze bis Ende dieses Jahres auf 800 verringern. Die Auftragsvorräte seien groß, sagte uns Betriebsratsvorsitzender René Straube. Die Görlitzer Bombardierwerker fertigen nicht nur Doppelstockzüge, sondern auch Wagenkästen für den neuen IC-X. Zusätzlich haben sie Arbeit aus dem Bombardierwerk im tschechischen Böhmisch Leipa bekommen. Dort werden Talent-Züge gefertigt. "Eine Auslastung ist damit auch für die nächsten Jahre gegeben", so Straube.Bombardier hatte vor einem Jahr angekündigt, rund acht Millionen Euro in Görlitz zu investieren. "Die Investitionen spielen sich auf Erhalt der Substanz der technischen Anlagen wider. Konzeptionelle Veränderungen - wie vereinbart - lassen noch auf sich warten", so Straube.