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Görlitzer Bombardier-Betriebsrat rechnet mit einem dramatischen Rückgang der Werksauslastung

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Der Görlitzer Bombardier-Betriebsrat rechnet mit einem dramatischen Rückgang der Werksauslastung. Ein Grund ist die geplante Verlagerung des Innenausbaus nach Bautzen. Außerdem fehlen Folgeaufträge, sagte uns Vorsitzender René Straube. Eine Ausschreibung für eine völlig neue Fahrzeuggeneration für Israel habe Bombardier verloren. Straube hofft, dass die Deutsche Bahn aus einem 2010 geschlossenen Rahmenvertrag über 800 Doppelstockwagen noch rund 100 Fahrzeuge abruft. 

Im Görlitzer Bombardierwerk sind derzeit noch rund 2.300 Beschäftigte tätig – darunter über 1.000 Leiharbeiter.

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Betriebsratsvorsitzender René Straube