Görlitzer Bronzeschatz - Ausstellung verlängert
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Der Görlitzer Bronzeschatz bleibt noch ein paar Tage in Görlitz. Die Ausstellung im Kaisertrutz wurde bis 24. März verlängert. Das teilten die Görlitzer Sammlungen mit. Ursprünglich sollte der 3.000 Jahre alte Schatz bis 15. März gezeigt werden.
Nach dem 24. März werden die Fundstücke beim Landesamt für Archäologie untersucht und restauriert. Ob der Schatz anschließend nach Görlitz zurückkehrt, ist noch unklar. Es handelt sich um den bislang zweitgrößten Bronzefund in Sachsen. Er umfasst mehr als 300 Objekte: Sicheln Beile, Arm- und Halsringe, Teile eines Pferdegeschirrs und ein zerbrochenes Schwert. Die Stücke schlummerten mehr als 3.000 Jahre unter einem Acker der südwestlich von Görlitz gelegenen Ortschaft Klein Neundorf.
