Görlitzer Casus-Institut peilt zweites Quartier an
Das Görlitzer Casus-Institut expandiert. Wissenschaftler werden ein zweites Gebäude beziehen – voraussichtlich die Räume der ehemaligen Konstruktionsabteilung im alten Waggonbauwerk an der Christoph-Lüders-Straße. Das sagte uns Casus-Direktor, Professor Roland Sauerbrey.
Das Forscherhaus am Görlitzer Untermarkt ist zu klein geworden. Über 50 Wissenschaftler und Mitarbeiter sind inzwischen für Casus tätig. Bis zum Jahresende kommen weitere 20 bis 30 Forscher hinzu. Für sie wird neuer Platz gebraucht. Die Räume im Waggonbau-Altwerk sollen hergerichtet werden, aber nicht aufwendig saniert. Denn es sei nur eine vorübergehende Lösung, so Sauerbrey. In ein paar Jahren soll das Casus-Institut direkt an die Neiße ziehen – auf das Grundstück des ehemaligen Kondensatorenwerkes. Die Planungen laufen. Ende dieses Jahres, so hofft Sauerbrey, wird der Entwurf vorliegen.
In Görlitz forschen Wissenschaftler aus aller Welt an komplexen und datenintensiven Themen. Sie kommen z.B.aus Indien, China und den USA. Rund ein Dutzend hat inzwischen Görlitz auch als Wohnort gewählt.